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Geschichte – KONTINUITÄT IN VIER GENERATIONEN

 

1896

August Braun zieht nach Gossau und gründet im «Suppähüsli» an der Bahnhofstrasse eine Schreinerei mit Furniturenhandel.

 

1902

An der Kirchstrasse baut August Braun eine Schreinerei samt Wohnhaus. Das Geschäft entwickelt sich so gut, dass sich der Neubau schon bald als zu klein erweist.

 

1912

Das Geschäftshaus wird um ein Stockwerk ergänzt. August Braun tritt vermehrt nicht mehr nur als Möbelhersteller, sondern auch als Möbelhändler auf. Ausserdem beginnt er, selber Sperrholzplatten herzustellen.

 

1918-25

Das Geschäft mit Sperrholzplatten blüht. Allerdings wird Platzmangel zum Problem. So erwirbt August Braun 1925 ein Stück Land an der Hirschenstrasse, um einen Lagerschuppen zu bauen.

 

1929

Der erste Lastwagen nimmt seinen Dienst auf. Nicht nur in der Ostschweiz, sondern auch in der Inner- und Zentralschweiz beliefert Braun zahlreiche Schreinereien; das Unternehmen führt ein umfangreiches Lagersortiment. Als erster Nachkomme der zweiten Generation tritt August Braun jun. in die Firma ein, die in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird.

 

1939

Der zweite Weltkrieg steht vor der Tür, es folgt eine schwierige Zeit. Der Treibstoff wird rationiert, am Lastwagen wird ein Holzvergaser angebaut, damit die Kunden weiterhin bedient werden können.

 

1945

Die Spanplatte wird erfunden, was der BRAUN AG zu einem enormen Aufschwung verhilft. Die Lagerhalle wird in den folgenden Jahren in mehreren Etappen angebaut.

 

1953

Der Firmengründer August Braun stirbt kurz vor seinem 84. Geburtstag. Seine Söhne August und Johann führen den Betrieb weiter.

 

1957

Willi Braun tritt als erstes Familienmitglied der dritten Generation in die Firma ein. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigt das Unternehmen acht Mitarbeiter; die Kunden werden mit zwei eigenen Lastwagen bedient.

 

1958

Die Büroräumlichkeiten im neuen Wohn- und Verwaltungsgebäude an der Hirschenstrasse werden bezogen.

 

1959-62

Die steigende Zahl neuer Produkte führt dazu, dass die Lagerhalle zwei weitere Male vergrössert werden muss.

 

1969-70

Als grösster Meilenstein in der Firmengeschichte wird das revolutionäre Hochregallager erstellt. Bis auf 24 Meter Höhe kann Material eingelagert werden. Die Regalbedienungsmaschinen sind Prototypen, konstruiert nach eigenen Ideen und Plänen. In einem ausgeklügelten System werden Verwaltungstrakt, Flächenlager und Verladehallen in das Konzept integriert.

 

1972

Beide Hochregallager-Bereiche werden um 18 Meter verlängert. Hinzu kommen eine Waschanlage und eine Service-Werkstatt für die Fahrzeuge.

 

1980

An der Hofmattstrasse entsteht das neue Mengenlager mit einer Fläche von knapp 3600 m2. Ein Industrietraktor mit Anhängern besorgt den Warenverkehr zwischen Mengen- und Kommissionierlager. Die BRAUN AG beschäftigt mittlerweile 53 Mitarbeitende.

 

1985

Das Hochregallager wird durch Anbau von zwei weiteren Regalbedienungsgeräten nach gleichem Muster verdoppelt. Ebenso wird ein zusätzliches Flächenlager erstellt.

 

1990

In das Betriebsgebäude wird eine grosse Ausstellung integriert. Die Art der Produktpräsentation gilt als fortschrittlich und einzigartig in der schweizerischen Holzbranche. Gleichzeitig werden die Büros und Personalräume, die Kantine sowie die Eingangspartie umgebaut.

 

1995

Durch einen Management-Buy-out geht die Inhaberschaft an Patrik Braun als vierte Braun-Generation über, der das Unternehmen alleine weiterführt. Die dritte Generation mit Georges, Jean, Kurt und Pierre tritt in den Ruhestand, während Vater Willi noch weiterhin für das Unternehmen tätig ist und sich erst in den folgenden Jahren sukzessive aus dem operativen Geschäft zurückzieht.

 

1996

Die 73 Mitarbeiter der BRAUN AG feiern zusammen mit Kunden, Lieferanten und Freunden das 100-jährige Bestehen der Firma.

 

2000

Das Mengenlager an der Hofmattstrasse wird auf eine Fläche von etwa 5000 m2 erweitert.

 

2002

Für eine regional verbesserte Betreuung im Verkaufsgebiet Basel geht die BRAUN AG einen Kooperationsvertrag mit dem Handelsbetrieb Holzparadies GmbH, Möhlin, ein.

 

2003

Im wirtschaftlich schwierigen Umfeld erfreut sich das Unternehmen der bewusst aufgebauten Stärken Sortiment, Lieferbereitschaft und Logistik. Mit dem Markennamen COLIBRI bringt die BRAUN AG neuartige Verkaufshilfsmittel für Dekor- und Gestaltungsprodukte auf den Markt.

 

2005

Mit der Lancierung der TERRENO - Boden Kollektion knüpft BRAUN AG an die Erfolgsgeschichte des COLIBRI an. BRAUN AG etabliert sich mit professionellen Verkaufshilfen für das holzverarbeitende Gewerbe.

 

2006

Die BRAUN AG reagiert auf geänderte Kundenbedürfnisse und bietet einen professionellen Zuschnittservice an. Es wird eigens dazu ein Erweiterungsbau von 1000 m2 auf der Südseite erstellt.

 

2007

Nach vier erfolgreichen COLIBRI Jahren, wird der COLIBRI II wiederum erfolgreich im Markt eingeführt. Man darf sagen, dass mit dieser Kollektion die Kundenbedürfnisse optimal abgedeckt werden. Die Mitarbeiterzahl ist bereits auf über 90 angestiegen.

 

2009

Die Braun AG entwickelt eine völlig neue, transparente Preissystematik für Holzwerkstoffe – ein Meilenstein in der Holzwerkstoff-Branche. Der Kunde hat nun die Möglichkeit, auf einfache Art seinen Nettopreis selbst zu ermitteln. Zum bewährten Braun Preislistenordner kam eine elektronische Version mit tagaktuellen Preisen dazu.

 

2010

Braun AG stellt sich den neuen Medien und lanciert einen neuen, Bilder geführten Web-Shop mit Echtpreisen, abgestuft nach Menge und kundenspezifischen Konditionen. Mit der Einführung unseres neuen Web-Shops sind wir auch in der Online-Welt der führende Anbieter von Holzwerkstoffen. Die Braun AG beschäftigt mittlerweile 100 Mitarbeiter und überzeugt durch die sehr hohe Kundendienstleistung und Lieferbereitschaft.

Braun AG, Holzwerkstoffe, Mooswiesstrasse 16, CH-9201 Gossau SG
Tel. 071 388 71 71, Fax 071 388 71 88, info@braungossau.ch